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Mai
24
Azure AD, OAuth, OpenID, ADAL und OWIN… was noch?

Mit SharePoint 2016 und SharePoint online geht Microsoft den Weg Richtung Cloud und vor allem den Weg der hybriden Szenarien konsequent weiter. Umso öfter wird man dadurch aber gerade in der Entwicklung mit Begriffen konfrontiert, die immer wieder auch zu Verwirrung führen können und scheinbar nicht so genau einzuordnen sind. So wurde ich in der Vergangenheit schon mehrmals mit folgenden Fragen konfrontiert:

  • Warum brauche ich OAuth, wenn ich Azure AD nutze?
  • Was ist OpenID, ist das nicht OAuth?
  • Wofür brauch ich ADAL wenn ich Azure AD nutze?
  • OWIN? Was soll das sein?

Daher versuche ich hier einen kurzen Abriss über diese Begriffe, vor allem aus Entwicklersicht zu geben und dem interessierten Leser ein paar Links zur Verfügung zu stellen, um mehr zu erfahren bzw. sich in die Themen zu vertiefen.

Azure Active Directory (Azure AD) ist wohl den meisten bekannt und es sind wohl auch die meisten damit vertraut. Damit ist im Grunde der von Microsoft zur Verfügung stehende cloudbasierter Identitätsverwaltungs- und Verzeichnisdienst gemeint. Mit dem man beispielsweise relativ leicht, Benutzern, wie z.B. Mitarbeiter und externen Partnern, Zugriff im Stile von Single Sign-On (SSO) auf verschiedenste Cloud Anwendungen, wie z.B. Office 365 / SharePoint online gewähren kann. Aus Entwicklersicht ist es somit einfacher Anwendungen zu entwickeln, die im Hintergrund eine Identitätsverwaltung benötigen. Mittels Azure ADSync können auch on-premisses Active Directory Konten nach Azure AD synchronisiert werden. Dies ist hinlänglich bekannt und wer mehr Details wissen möchte, sei auf Microsofts Webseite zum Thema Microsoft Azure verwiesen.

Ein klein wenig komplizierte wird die Sache, wenn man OAuth und OpenID betrachtet. Open Authentication (OAuth) stellt ein offenes Framework dar, das zum Ziel hat, Anwendungen (Client Apps) Zugriff auf HTTP Diensten zu ermöglichen. Entweder im Auftrag eines Benutzers auf Web-Ressourcen zuzugreifen oder direkt als App selbst, Zugriff auf eine Ressource zu erhalten. Details findet man unter http://tools.ietf.org/html/rfc6749. Im speziellen ist hier die Version 2.0 von OAuth gemeint. Mit Hilfe von sogenannten Access Tokens wird hier Zugriff auf Ressourcen gewährt. Je nach implementierten OAuth 2.0 Flow kann es sein, dass ein sogenannter Code Grant angefordert wird. Erst mit dem Code Grant kann dann ein Access Token angefordert werden, mit dem dann letztlich eine Web-Ressource abgefragt werden kann. Ein Access Token wird immer gemeinsam mit einem Refresh Token an die App ausgestellt. Dieses Refresh Token wird dann eingesetzt, wenn ein Access Token zeitlich bereits abgelaufen ist. Dadurch ist es nämlich möglich, ein neues Access Token anzufordern, ohne das der Benutzer das im Front-End mitbekommt.

Kurz gesagt, OAuth 2.0 deckt also die Autorisierung ab. Das mag jetzt vielleicht etwas überraschend sein. Tatsächlich wird aber OpenID Connect benötigt, um einen Benutzer zu identifzieren/authentifzieren. Bei OpenID Connect handelt es sich um einen zusätzlichen "Layer" der auf OAuth 2.0 aufsetzt und sich um das Identitätsmanagement kümmert. Anders gesagt, Azure AD unterstützt somit OAuth 2.0 und auch OpenID. Als Entwickler sollte man das wissen, wenn Anwendungen für Office 365 und Azure AD entwickelt werden sollen.

Jetzt bleibt noch zu klären, was es mit der Active Directory Authentication Library (ADAL) auf sich hat. Um es auch hier kurz zu machen: ADAL ist eine Authentifizierungs-Library für .NET, iOS, Android, Java, JavaScript usw., die zum Ziel hat, die Authentifizierung zu vereinfachen, um sich als Entwickler nicht im Detail, um die Security kümmern zu müssen. Als Entwickler muss man also kein Security Experte sein, um für z.B. eine App ein Access Token für API Aufrufe zu bekommen. So ist es damit auch möglich Tokens zu cachen oder auch den Refresh Ablauf, um neue Access Tokens zu erhalten, zu automatisieren. Benötigt man ADAL für sein Visual Studio Projekt, gibt es natürlich auch ein nuget Package, das mittels Install-Package Microsoft.IdentityModel.Clients.ActiveDirectory ganz einfach verwendet werden kann.

Ja, und dann gibt es auch noch das Open Web Interface for .NET (OWIN). Dabei handelt sich ebenfalls um einen offenen Standard, der ein Interface zwischen Web Servern und Web Anwendungen definiert, um eine Entkopplung dieser beiden zu erreichen. Dadurch wird es leichter Anwendungen oder Services für das Web zu entwickeln. Beispielsweise kann mittels OWIN ein neuer Authentifzierungs Vorgang (OAuth2.0) angestoßen werden (HttpContext.Current.GetOwinContext().Authentication.Challenge(…)) um ein neues Access Token zu erhalten. Natürlich ist mit OWIN noch viel viel, ja sogar sehr viel mehr möglich. Die ASP.NET MVC und WebAPI Entwickler kennen das natürlich schon länger und nutzen es auch für ihre Anwendungen bzw. Services.

Nun kann sich der aufmerksame Leser natürlich fragen, warum soll mich das als SharePoint Entwickler interessieren, ich entwickle meine full-trusted Lösungen? Nun die Frage ist legitim, full-trusted Lösungen wird es auch weiterhin geben, so wie es auch Kunden geben wird, die aus nachvollziehbaren Gründen die Cloud nicht nutzen können oder aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht nutzen dürfen. Dennoch ist der Weg in die Cloud da geebnet. Vor allem hybride Szenarien nehmen an Bedeutung zu. Lösungen werden für die Zukunft entwickelt und die Möglichkeiten, die die Cloud und hybride Szenarien dafür bieten, sind ungleich größer und auch flexibler.

Die Besucher unseres Kundenevents Next Destination > SharePoint 2016, können sich eventuell noch an das gezeigte Beispiel mit dem Projektportal in SharePoint online erinnern, das ausgehend von einer on-premises SharePoint Liste angelegt wurde. Um solche Lösungen zu entwickeln, muss man sich als Entwickler mit diesen Themen auseinandersetzen, um die Hintergründe zu verstehen und auch Entscheidungen für Architekturen, die umgesetzt werden sollen, begründen zu können.

Dazu möchte ich abschließend noch ein Beispiel geben. Wenn man z.B. SharePoint Add-Ins für SharePoint online entwickelt muss man demnach schon vorher wissen, ob es notwendig sein wird auch andere APIs der Office 365 Welt nutzen zu wollen. Schreibt man ein Add-In für SharePoint steht auch "nur" die API von SharePoint (online) zur Verfügung. Möchte man hingegen z.B. die MS Office Graph API oder noch mehr, das gesamte "Office 365 Ökosystem" nutzen, sollte man darüber nachdenken, eine Azure AD App zu implementieren und eventuell über REST Services Funktionen einem SharePoint Add-In zur Verfügung stellen.

Damit bin ich auch schon am Ende meines Blog-Artikels. Ich hoffe, dass ich einen guten Überblick geben konnte, womit wir uns aus Entwicklersicht in Zukunft weiter beschäftigen müssen und werden. Eines kann ich auf jeden Fall sagen, es macht mit verdammt viel Spaß J.

 


Mai
15
Produktivität mit Office Delve und SharePoint 2016 steigern

Allgemeines

Wir werden tagtäglich mit Informationen wortwörtlich überschüttet und müssen aus den vielen Kanälen die relevanten filtern und suchen. Und es wird täglich mehr, mehr an Systemen und mehr an Informationen. Die Zeit in der wir diese Informationsflut abarbeiten sollten verändert sich aber nicht, der Tag hat nun mal seine 24h Stunden und nicht mehr, egal wie viel und lange man arbeitet, diese Tatsache ändert sich wohl nicht.

Wenn man länger darüber nachdenkt wäre ein Zugangspunkt ideal, der jene für mich relevante Informationen anzeigt, egal aus welchem System diese stammt. Die folgende Abbildung soll dies verdeutlichen:

Office Delve für hybriden Einsatz mit SharePoint 2016, Erkennen Sie den Unterschied (HATAHET, NaHa)

Wenn man dann noch in den relevanten Informationen suchen könnte, wäre das perfekt und idealerweise gibt es auch die Möglichkeiten mit den Personen, mit denen man häufig Kontakt hat Informationen auszutauschen bzw. zu teilen. Na wäre das nicht toll?

Was ist Office Delve und wie funktioniert es?

Office Delve ist Bestandteil von Office 365 und kann auch mit SharePoint Server 2016 in einem hybriden Szenario zum Einsatz kommen. Im Hintergrund verwendet Office Delve die Office Graph Komponente aus der Cloud, deren API man übrigens auch für eigene Applikationen nutzen kann.

Office Delve Dashboard für hybriden Einsatz mit SharePoint 2016 (HATAHET, NaHa)

Im Allgemeinen bietet Office Delve folgende Produktivitätsmerkmale:

  • Intelligenter Nachfolger der MySite (Persönliche Seite)
  • Sucht übergreifend im Hintergrund nach Informationen aus meinem Umfeld
  • Konkret nach kürzlich geänderten Daten aus Personen mit denen ich Kontakt habe
  • Liefert ein Dashboard mit den für mich relevante Informationen
  • Liefert ein "MyWork" Dashboard mit den letzten von mit geänderten Informationen
  • Liefert nur Informationen auf die ich Zugriff habe oder die ich bereits erhalten habe (z.B. Mails)
  • Zeigt an wie viele Zugriffe es auf eine Information gegeben hat
  • Ermöglicht die aktive Suche in meinen relevanten Informationen
  • Ermöglicht die Suche nach Personen und die Kommunikation mit Personen (Skype, Mail, usw.)
  • Liefert das OneDrive eines Benutzers um auf freigegebene Daten zugreifen zu können
  • Favoritenmanagement für Informationen (inkl. Tagging Funktionalität = Boards)
  • Erstellen eines eigenen Blogs
  • Nur über Office 365 nutzbar (benutzt Office Graph)
  • Hybrid mit SharePoint 2016/2013 nutzbar
  • Uvm.

HINWEIS: In einem hybriden Szenario mi SharePoint Server 2016 muss die Cloud Hybrid Search Komponente von SharePoint Server 2016 entsprechend konfiguriert und zum Einsatz kommen. Office Delve nutzt die Search Komponenten intensiv und sofern man eben auch On-Premises Inhalte integrieren will, sollten die Search entsprechend hybrid "laufen".

Was kann die Office Delve App?

Natürlich soll man das Ganze auch mobil zur Verfügung haben, dazu einfach die Office Delve App installieren, die für die gängigen mobilen Betriebssysteme und Device in den entsprechenden App Stores zur Verfügung steht.

Office Delve App für hybriden Einsatz mit SharePoint 2016 (HATAHET, NaHa)

Folgende Delve Bereiche sind damit abgedeckt:

  • Home (Delve Dashboard)
  • Personen
  • Favoriten
  • MyWork (=meine geänderten Informationen)

Unser Fazit

Wer sich auf Office Delve einlässt wird eine neue Produktivität erfahren und nicht mehr auf diesen extrem guten Helfer verzichten wollen.

HINWEIS: Auf Wunsch kann man Delve auch als Benutzer vermitteln, dass man nicht "dabei" sein will, was ich persönlich nicht empfehlen kann, sucht Delve ja auch nur nach Informationen, die ich selbst auch suchen könnte und zeigt diese nur intelligent an. Außerdem muss ich Zugriff auf die Information haben und meist habe ich diese Information sowieso schon z.B. als Mail erhalten, Delve zeigt diese nur intelligent an eben.

Unser Fazit somit: Use it, also with SharePoint 2013 & 2016!

LG

Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu


Mai
10
SharePoint 2016 Fast Site Collection Creation

Mit SharePoint 2016 bringt Microsoft so manche Neuerungen in die Zentraladministration des SharePoint. Eine davon ist die sogenannte "Fast Site Collection". Mit Hilfe dieser Funktion soll die Dauer der Erstellung einer neuen Site Collection von einer gefühlten halben Ewigkeit auf ca. 2-3 Sekunden reduziert werden!

Um eine neue Site Collection mit Hilfe dieses Features anlegen zu können sind vorbereitende Schritte notwendig.

Zu aller erst wird ein Grundgerüst benötigt um zukünftige Site Collections darauf aufbauend, erstellen zu können. Hierfür kann ein bereits vorhandenes Site Template verwendet werden, oder ein eigenes Template generiert werden. Möchte man ein selbst generiertes Site Template verwenden, muss dies im Vorhinein noch in ein Farm Template konvertiert werden um damit Site Collections erstellen zu können. Dies bedeutet jedoch auch, dass neue Site Collections nur dann mit dem neuen Fast Site Collection Feature angelegt werden, wenn bei der Anlage das Template ausgewählt wurde, bei dem auch der "Site Master" aktiviert wurde.

Nun muss das soeben erstellte Site Template für die Verwendung von "fast creation" mittels Powershell cmdlet aktiviert werden.

Enable–SPWebTemplateForSiteMaster –Template [ID] –CompatibilityLevel 15

  • Eine Detail Beschreibung des Befehls "Enable-SPWebTemplateForSiteMaster" entnehmen Sie bitte hier
  • Bei Template [ID] tragen Sie bitte die ID des Templates (ohne eckige Klammern) ein das sie verwenden möchten
  • Wie man die Template ID eines Site Templates ausliest finden sie hier

 

Als nächstes muss ein neuer Site Master für die Contentdatabase definiert werden.

New-SPSiteMaster –ContentDatabase [DatabaseName] –Template [ID]

  • Eine Detail Beschreibung des Befehls "New-SPSiteMaster" entnehmen Sie bitte hier
  • Bei ContentDatabase "DatabaseName" tragen Sie bitte den Datenbanknamen ein in der der SiteMaster erstellt werden soll.
    • HINWEIS: Innerhalb einer Datenbank können mehrere Site Master definiert sein.
    • Um herauszufinden welche Site Master in einer Datenbank bereits vorhanden sind verwenden Sie bitte Get-SPSiteMaster –ContentDatabase [DatabaseName]

 

Das war's auch schon!

Mit folgenden Powershell cmdlets können nun neue Site Collections mit der "fast creation" erstellt werden.

  • Befindet sich nur ein Site Master in der Contentdatabase:
    • New-SPSite "SiteURL" –ContentDatabase "DataBaseName" –CompatibilityLevel 15 –OwnerAlias "OwnerLogin"–CreatFromSiteMaster
  • Befinden sich mehrere Site Master in der Contentdatabase
    • New-SPSite "SiteURL" –ContentDatabase "DataBaseName" –CompatibilityLevel 15 –Template "ID" –OwnerAlias "OwnerLogin" -CreateFromSiteMaster

 

In der Zentraladministration ist nun eine neue Site Collection mit dem Namen "sitemaster-[GUID]" zu finden. Mit Hilfe dieser ID lassen sich zukünftig andere Site Collections mit dem neuen Feature erstellt werden.

HINWEIS: Es kann sein, dass die von der Microsoft angegebenen 2-3 Sekunden erst nach mehrmaliger Provisionierung erreicht wird.

 

Kategorien:  SharePoint 2016

Apr
26
Neue Kundenreferenz: Prozessautomatisierung mit HATAHET und SharePoint spart dem Umweltbundesamt einen Personentag pro Projekt

Perfect day

Das Umweltbundesamt ist  Österreichs größte ExpertInnen-Einrichtung für Umwelt und bietet umfassende Beratung zu allen Umweltthemen. Ziel ist es, nachhaltige Lösungen aufzuzeigen, welche für den Kunden zudem ökonomische Vorteile schaffen.

Im Zuge der geplanten Migration von SharePoint 2010 auf SharePoint 2013 sollten gleich einige weitere Schritte gesetzt werden. So sollte der Zugriff und die Integration von externen Partnern umgesetzt und daher auch eine Umstellungsmöglichkeit der Sprache auf Englisch eingeführt werden. Da die Self-Service Provisionierung der Projekte für das Umweltbundesamt nicht nur absolut relevant, sondern auch durch die hohe Projektanzahl mit einem großen Einsparungspotential verknüpft ist, sollte zudem die Provisionierungslogik entsprechend erweitert und ausgebaut werden.

„Wir sparen pro Projekt einen Personentag an
Einrichtungs- und Erklärungszeit. Das bedeutet
mehr Zeit für andere Aufgaben.“
Jörg Voss, IT Softwareentwicklung, Umweltbundesamt

Lesen Sie die ganze Story >> PDF-Download


Hier noch die Key-Facts…

Herausforderung

  • Integration von externen Benutzern
  • Möglichkeit der Sprachwahl zwischen Deutsch und Englisch
  • Self-Service mit Erweiterung der Provisionierungslogik
  • Migration ohne den laufenden Betrieb zu beeinflussen

Lösung

  • Automatische Generierung der Projektbereiche durch die Provisioning Engine
  • Provisionierung und Deprovisionierung mittels Helpdesk
  • Zugriffsregeln durch Infogruppen einfach festzulegen
  • bessere Aufgabenverfolgung

Vorteile

  • Ersparnis von einem Personentag pro Projekt durch Automatisierung bei der Projektanlage
  • Standardaufgaben werden automatisiert erledigt
  • Idente Seiten durch Templates ermöglichen ein rasches Zurechtfinden
  • Externe Nutzer haben sicheren Zugriff und können Daten selbst warten
Kategorien:  SharePoint 2013Referenz

Apr
15
FINALE AGENDA! Next Destination > SharePoint 2016 Productivity

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Was bedeutet es langfristig für die Entwicklung von Formularen und Workflows, dass es InfoPath 2016 und SharePoint Designer 2016 nicht mehr gibt? Welche Migrationsvarianten nach SharePoint 2016 und/oder Office 365 SharePoint Online gibt es vom Hersteller und 3rd Party? Mit welchen Neuerungen warten Office 365 Groups, NextGen Portals, Delve und Office 365 Video auf?

Das sind nur 3 von vielen Fragen, welche unsere Veranstaltung am 12. Mai beantworten wird. Eine genaue Agenda ist bereits verfügbar, und es gibt wieder einige spannende, technisch orientierte Vorträge.

Details unter http://www.hatahet.eu/events/Seiten/Event_next%20destination_12052016.aspx


Mär
31
Durable Links in SharePoint 2016 und Office 365 SharePoint Online nutzen

Allgemeines

Wer kennt das Problem nicht: ein Link zu einem Dokument funktioniert nicht mehr, weil das Dokument unbenannt und/oder verschoben wurde. SharePoint 2016 bietet in Zusammenhang mit den Office Online Server (Nachfolger vom Office Web Apps Server) der neuen integrierten “Durable Links” Funktionalität eine eindeutige Kennung für Dokumente und somit einen quasi eindeutigen Link zu einem Dokument. Links auf unbenannte und/oder verschobene Dokumente funktionieren also weiterhin, ein echter Mehrwert, wie ich empfinde.

HINWEIS: Und wer sich die Technik On-Premises nicht “antun” will, kann selbstverständlich das ganze auch mit Office 365 SharePoint Online nutzen, da wäre alles also sofort betriebsbereit. Einer der Mehrwerte der Cloud oder von SaaS Lösungen - in diesem Fall.

Durable Links arbeiten dabei innerhalb einer Farm im Gegensatz zu der in SharePoint 2013 bereitgestellten Document-ID Funktionalität, die Document-IDs innerhalb einer Site Collection ermöglicht hat und somit auch noch nicht so ganz durchgängig war meiner Meinung nach. Durable Links sind nun die logische Erweiterung in SharePoint 2016.

Und so funktioniert es im UI …

Um einen Durable Link zu bekommen muss der Link über das so genannte “Document Preview Panel” (=Dokumentvorschau, siehe Screenshot unten) abgerufen werden. Der Link funktioniert dann eben auch, wenn das Dokument umbenannt oder verschoben wird.

HINWEIS: Leider funktioniert das alles nicht wie seit Jahren allgemein üblich, also wenn man über die rechte Maustaste auf das Dokument die “Link kopieren” Funktion verwendet. Als Benutzer muss man also wissen, dass man den Link über die Dokumentvorschau (wie oben im Screenshot veranschaulicht) abrufen. Finde ich persönlich schwach, da man dies Benutzern einmal erklären muss und wenn man tausende von Benutzern hat ist dies nicht immer allzu einfach in der Praxis. Vielleicht kommt das ja auch noch, dass dies dann auch im Benutzerinterface durchgängig wird, ich würde mir das sehr wünschen.

Hier nun ein Beispiel dazu…

SharePoint 2016 Neue Durable Links Funktionalität (HATAHET, NaHa)

Dateiname: BEISPIEL_SHAREPOINT_DURABLE_LINKS.docx

Link: https://hatahet.sharepoint.internal/sites/pro_gho/Freigegebene%20Dokumente/BEISPIEL_SHAREPOINT_DURABLE_LINKS.docx?d=we96d9fa5a5c643c382adaa6710baa2df

Der Link enthält im URL-Parameter d={} eine Site-ID und eine Document-ID, damit die Durable Link Funktionalität eben über die Grenzen einer Site Collection ebenfalls funktioniert, wenn also ein Dokument über Site Collections hinweg verschoben wird.

Nun benennen wir die Datei einfach mal um und schauen uns den “neuen Link” dazu einfach mal an…

Dateiname: UMBENANNT_BEISPIEL_SHAREPOINT_DURABLE_LINKS.docx

Neuer-Link: https://hatahet.sharepoint.internal/sites/pro_gho/Freigegebene%20Dokumente/UMBENANNT_BEISPIEL_SHAREPOINT_DURABLE_LINKS.docx?d=we96d9fa5a5c643c382adaa6710baa2df

Nach dem umbenennen bleiben also beide Links aktiv, über den URL-Parameter d={} sieht man, dass sich die eigentliche ID nicht geändert hat und das Dokument bleibt dadurch auch unter dem “alten” Link weiter erreichbar und man wird auf den neuen Link quasi umgeleitet.

Was passiert nun aber, wenn man nun eine neue Datei mit dem gleichen Namen wie der des ursprünglichen Dokuments welches umbenannt wurde hochladet?

Hier sieht der Link nun wie folgt aus und man kann schon sehr gut erkennen, dass eine neue ID von der Durable Links Funktionalität generiert in SharePoint 2016 generiert wurde:
https://hatahet.sharepoint.internal/sites/pro_gho/Freigegebene%20Dokumente/BEISPIEL_SHAREPOINT_DURABLE_LINKS.docx?d=wcbde145e2a38486ebdf0b4fddc0a137e

Perfekt!

Und wer Durable Links “coden” will …

Und wer das alles per Code verwenden will, das funktioniert natürlich auch und würde dann wie folgt aussehen:

*snip*

$web = Get-SPWeb http://sharepoint2016.hatahet.intern
$list = $web.Lists["Documents"]
$item = $list.Items[0]
$item.File.LinkingUrl

*snip*

HINWEIS: Das SharePoint 2016 Durable Links Feature funktioniert ebenfalls mit den Office Web Apps Server 2013 Technologien, also man muss nicht unbedingt den neueren Office Online 2016 Server verwenden.

Durable Links sind somit ein echter SharePoint 2016 und Office 365 SharePoint Online Produktivitätsmehrwert. Vor allem die Endbenutzer werden sich darüber sehr freuen, wenn Links weiterhin funktionieren, wenn das Dokument umbenannt oder verschoben wurde.

Super, oder?

LG
Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu


Mär
29
Interview zum Global Azure Bootcamp 2016 mit Rainer Stropek

Wie schon letztes Jahr hat Rainer Stropek (im Bild rechts) wieder zu ein paar spannenden Fragen Stellung genommen!

Header für Blogeintrag

Nahed Hatahet: Hallo Rainer, erstmal vielen Dank, dass du uns an dieser Stelle wieder Rede und Antwort stehen willst! Am 16.04.2016 veranstaltest Du heuer schon zum dritten Mal mit dem Global Azure Bootcamp die Community Veranstaltung zum Thema Azure. Was werden heuer die Schwerpunktthemen sein? Muss ich schon Erfahrungen mit Azure haben, um bei den doch sehr technischen Vorträgen mitzukommen?

Rainer Stropek: Das Global Azure Bootcamp ist dieses Jahr so groß wie noch nie. Erstens haben wir eine neue Location, den Wissensturm in Linz. Uns steht das ganze 15. Stockwerk zur Verfügung. Zweitens gibt es vier parallele Tracks. Und drittens haben wir die Sessions auf 45 Minuten gekürzt, um mehr unterschiedliche Themen anbieten zu können. So können Besucher sich rasch einen Überblick verschaffen und abschätzen, ob sie sich zu Hause oder in anderen GAB-Sessions mit Details beschäftigen möchten.

Neben den beiden „Klassikern“ unter den Tracks – Einführung in Azure und Softwareentwicklung mit Azure – gibt es diesmal zwei Besonderheiten: Ein Track ist dem Thema DevOps gewidmet und einer dem Internet of Things (IoT). Man sieht also: Das Global Azure Bootcamp geht mit der Zeit und entwickelt sich weiter.

Durch den Mix an Sessions ist das Bootcamp passend für Leute ohne Erfahrung und für Expertinnen und Experten, die ihr Wissen in spezifischen Bereichen vertiefen möchten. Wer unsicher ist, ob das Event zu ihr oder ihm passt, findet eine Liste aller Sessions und Speaker unter http://globalazurebootcampaustria2016.sched.org/

Nahed Hatahet: Immer wieder ist vom Fachkräftemangel in Österreich zu hören, es fehle einfach an qualifiziertem Personal mit entsprechender praxisorientierter Ausbildung. Ich selbst bin auch der Meinung, dass wir hier – bei allen Stärken und Vorteilen die unser Standort bietet – noch einen sehr großen Aufholbedarf haben. So hat in meinem Unternehmen die spezialisierte Ausbildung der Mitarbeiter einen großen Stellenwert.
Du bist Community Regional Director für Azure in Österreich und hast auch ein eigenes Unternehmen. Wie siehst du dieses Thema?

Rainer Stropek: Gute Leute sind in allen Branchen schwer zu finden. Leider ist die Situation in den technischen und naturwissenschaftlichen Bereichen besonders schwierig. Jammern hilft da nichts. Als Unternehmen müssen wir aktiv werden. Wir engagieren uns speziell im Bereich Community. Das Global Azure Bootcamp ist nur eine unserer Initiativen. Daneben sind wir auch im Bereich Kinder- und Jugendarbeit mit dem CoderDojo Linz (http://coderdojo-linz.github.io/) tätig.

Meiner Meinung nach sollten alle Firmen, die nachhaltig arbeiten wollen, Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Investitionen in regionale Communities als wichtige Themen betrachten. Nur so begeistern wir junge Menschen für Softwareentwicklung und machen lebenslanges Lernen – ein wichtiger Erfolgsfaktor in unserer Branche – attraktiv.

Nahed Hatahet: Die Cloud und vor allem Microsoft Office 365 und Microsoft Azure gehören auch 2016 wieder zu Top Themen bei Kunden und Partnern, sowohl wenn es um Chancen geht als auch um Risiken.  Ich glaube, dass wir immer noch in einer gewissen Aufklärungsphase stecken, und vielfach noch Unsicherheit herrscht, wie genau mit diesen neuen Technologien nun „Business“ gemacht werden kann. Du bietest mit deinem Unternehmen ja selbst eine in Azure betriebene Zeiterfassungslösung an. Wirst du von Kunden oft mit Fragen zu Datensicherheit oder der Vertrauenswürdigkeit solcher Lösungen konfrontiert? Wie gehst du damit um?

Rainer Stropek: Fragen nach Datenschutz und Datensicherheit sind in unserer digitalisierten Welt zurecht an der Tagesordnung. Es geht dabei nicht so sehr um Cloud oder nicht Cloud. Gerade kürzlich zeigte eine Studie wieder haarsträubende Sicherheitslücken in Netzwerk-Geräten auf. Wenn man sich gegen Cloud entscheidet, muss man sich damit auseinandersetzen. Bei Cloud gilt es, den richtigen Partner zu finden.

Wir versuchen, unseren Kunden Sicherheit durch größtmögliche Offenheit zu geben. Unser Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen. Wir sprechen klar aus, welche Cloud-Dienste wir verwenden. Wir schreiben darüber, wie wir die Daten unserer Kunden speichern und verarbeiten. Geheimniskrämerei ist keine Sicherheitsstrategie. Wenn ein Kunde Bedenken hat was die Sicherheit seiner Daten in der Cloud betrifft, setzen wir uns damit auseinander und versuchen, Missverständnisse auszuräumen. Manchmal werden dadurch Türen in Richtung Cloud geöffnet. Manchmal bleiben aber Vorbehalte übrig, die wir ernst nehmen und bei denen wir mit Kunden hybride Lösungen – also Kombinationen des Besten aus beiden Welten – erarbeiten.

Nahed Hatahet: Seit ein paar Tagen ist SharePoint 2016 nun verfügbar. Wir beschäftigen uns natürlich schon länger sehr intensiv mit dieser neuen Version und eines ist klar: Die hybriden Einsatzmöglichkeiten sind sehr groß. Mir zeigt das einmal mehr, dass die Welt hybrid ist und bleibt. Gibt es deiner Meinung nach Szenarien, in denen eine hybride Umgebung der Cloud überlegen ist?

Rainer Stropek: Aus meiner Sicht machen hybride Lösungen häufig Sinn. Was soll eine Firma machen, an deren Standort keine ausreichende Internet-Infrastruktur verfügbar ist? Wie soll man damit umgehen, wenn rechtliche Rahmenbedingungen gewisse Einschränkungen in Sachen Cloud-Nutzung vorgeben? Wer will schon eine kürzlich angeschaffte, lokale IT-Infrastruktur wegwerfen nur weil „Cloud“ ein aufstrebender Trend ist?

Als Berater haben wir meiner Ansicht nach die Aufgabe, bei Kunden „Bauchentscheidungen“ zu reduzieren und eine Grundlage für bewusste, fundierte Entscheidungen aufzubereiten. SaaS-Anbieter wie wir haben den Vorteil, dass wir die Möglichkeiten haben, ausreichend Zeit und Aufmerksamkeit in die vielfältigen Herausforderungen im Bereich Cloud zu investieren. Wenn unsere Kunden unsere fertigen SaaS-Lösungen in Anspruch nehmen, können wir ihnen die Klärung vieler Detailfragen abnehmen. Sie können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und wir sorgen dafür, dass die Cloud optimal genutzt wird.

Nahed Hatahet: Letztes Jahr haben wir an dieser Stelle das Interview mit einem kleinen „Ausflug“ zu deinen privaten Interessen als Bienenzüchter beendet. Du hast uns erzählt, dass Softwareentwickler einiges von den Bienen lernen können, Stichwort „Schwarmintelligenz“. Wie wichtig ist eigentlich das Thema der Nachhaltigkeit für dich generell, einerseits als Unternehmer und andererseits als Privatmensch?

Rainer Stropek: Privat legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Wir versuchen, unseren ökologischen Fußabdruck klein zu halten. Die Imkerei ist in dieser Hinsicht ein wunderbares Hobby. Während in unserem Job Technik im Mittelpunkt steht, sorgen die Bienen für eine gewisse Naturverbundenheit. Seit wir Bienen halten habe ich mehr über Pflanzen und Insekten gelernt, als in meiner ganzen Schulzeit. Dieser Ausgleich zum Job ist mir viel wert.

Nahed Hatahet: Rainer, vielen Dank für Deine Zeit und das wie immer sehr interessante und wertvolle Gespräch. Lass mich auch die Gelegenheit nutzen an dieser Stelle hervorzuheben, was du für die Community leistest! Danke!


>> JETZT ZUM GLOBAL AZURE BOOTCAMP ANMELDEN!

(Aktuell besteht bereits eine Warteliste > Melden Sie sich dennoch in jedem Fall an, Plätze werden nach Absagen wieder verfügbar!)

http://globalazurebootcampaustria2016.sched.org/


Mär
17
Neue Kundenreferenz mit HSG Zander: Kürzere Wege, reale Einsparungen - Erfolgreiche SharePoint 2013 Implementierung mit HATAHET

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Die HSG Zander GmbH hat ihren Sitz in Wien und gehört mehrheitlich zur Bilfinger HSG Facility Management GmbH in Deutschland. Das Unternehmen ist einer der führenden Komplettanbieter von Facility Management in Österreich und betreut Kunden während der Planung und Errichtung von Immobilien ebenso wie in der Nutzungsphase.

Gesucht wurde eine passende Lösung, um den Mitarbeitern die produktive Zusammenarbeit zu erleichtern. Es sollten nicht nur klassische Intranet-Funktionalitäten wie beispielsweise ein Newsbereich, sondern auch Abteilungs- und Teamsites und Austauschmöglichkeiten für Dokumente geschaffen werden.

Des Weiteren wollte man die Workflows in die neue Lösung integrieren. Bald war klar, dass die HATAHET productivity solutions als erfahrener Partner mit der Unterstützung der hauseigenen IT Abteilung beauftragt werden sollte.
Nach einigen Trainings durch HATAHET, in denen nicht nur der SharePoint allgemein sondern besonders die Workflow Engine thematisiert wurde, setzte das IT-Team von HSG Zander das neue Intranet zum größten Teil selbst um. Kleinere Probleme wurden in Review-Terminen besprochen und beseitigt.

Im Vergleich zur früheren Zusammenarbeit über Fileshares sind die Vorteile der neuen Lösung mannigfaltig: Versionierung, umfangreiche Suchmöglichkeiten durch die Indizierung der Dokumente und Co-Authoring ermöglichen den Mitarbeitern, einfach und effizient zu collaborieren.

Doch besonders das Thema Workflow hat für HSG Zander die Erwartungen voll erfüllt: IT-Leiter Daniel Binder: „Die Übernahme der Workflows mittels SharePoint bringt unserem Unternehmen reale Einsparungen auf vielen Ebenen. Einerseits sind wir unserem Ziel des papierlosen Büros näher gekommen, andererseits sind die kürzeren Wege nicht nur für die Außendienstmitarbeiter eine echte Zeitersparnis.“

Lesen Sie die ganze Story >> PDF-Download


Hier noch die Key-Facts…

Herausforderung

  • Dokumente wurden verschickt oder auf gemeinsamen Laufwerken geteilt
  • Keine gleichzeitige Bearbeitung oder inhaltliche Suche möglich
  • Workflows über Papierformulare

Lösung 

  • Unternehmensweite Informationsplattform für alle
  • Newsbereich, Team- und Abteilungsbereiche
  • Dokumentenversionierung, -indizierung und Co-Authoring

Vorteile

  • Papierloser Workflow
  • Bessere Zusammenarbeit - besonders auch für Außendienstmitarbeiter
  • Kürzere Wege
Kategorien:  SharePoint 2013

Feb
15
SAVE THE DATE: Next Destination > SharePoint 2016 Productivity


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Die HATAHET Launchveranstaltung zu SharePoint Server 2016, Office 365 SharePoint Online und kombinierte Möglichkeiten mit Microsoft Azure

am 12.05.2016 im Schloss Wilhelminenberg, 1160 Wien

Am Donnerstag, den 12. Mai 2016 ist es soweit: Schnallen Sie sich an und reservieren Sie sich schon jetzt Ihren Platz auf einer spannenden Reise in unserem Business Productivity Jet. Die Route führt uns von SharePoint Server 2016 über Office 365 SharePoint Online zu Microsoft Azure.

Sobald wir die Flughöhe erreicht haben, werden sich bereits unsere Chef Piloten mit einem kompakten Überblick über neue Produktivitätsmerkmale von hybriden SharePoint Umgebungen an Sie wenden. Es wird auf Stärken von digital unterstützenden Produktivitätslösungen sowie deren Mehrwert für die neue Generation von Unternehmen eingegangen und was dies bedeutet.

In den folgenden Reiseabschnitten erfahren Sie dann gleich mehr technische Details über neue Funktionalitäten der neuen SharePoint Server 2016 Generation. Der Markt hat gezeigt, dass Umgebungen mit starker Datenintegration in lokalen Systemen nur mit hohem Aufwand in die Cloud abgelöst werden können. SharePoint Server 2016 ist die Lösung und ermöglicht eine bessere Integration von SharePoint On-Premises und SharePoint Online. Bestehende Investitionen können so beibehalten werden ohne auf die Neuerungen der Cloud zu verzichten.

Unsere erfahrenen SharePoint Flugberater begleiten uns in diese völlig neue hybride SharePoint Welt. Insbesondere wird auf hybride Möglichkeiten von MySite, Enterprise-Search und OneDrive for Business sowie auf Vorteile der jeweiligen Szenarien eingegangen.
Delve darf natürlich auf so einem Flug auf keinen Fall fehlen und wird nicht zu kurz kommen. Ein besonderes Augenmerk wollen wir auch auf die „Problemfälle“ InfoPath und SharePoint Designer legen, welche es nicht in einer 2016er Version geben wird. Aber keine Angst, dies wird uns nicht an einer sauberen Landung hindern und schon gar nicht daran, dass wir Ihnen sämtliche wichtige anderen Neuigkeiten zu SharePoint 2016 zeigen. Natürlich werden wir auf entsprechende Migrationsmöglichkeiten von SharePoint 2010 und SharePoint 2013 nach SharePoint 2016 nicht vergessen.

Kurz vor der Landung erhalten Sie noch eine schnelle Funktionsmatrix präsentiert, um die Unterschiede von SharePoint On-Premises, SharePoint IaaS und SharePoint Online sowie deren Kombination besser einschätzen zu können.
Nachdem wir dann pünktlich gelandet sind, können wir uns noch bei gutem Essen über weitere Reiseerfahrungen mit SharePoint unterhalten und Ihre persönliche Traumreise planen.

THEMENSCHWERPUNKTE
Wir arbeiten noch an der Reiseroute und an den Details zur Agenda, welche wir demnächst hier veröffentlichen werden. Wir können aber bereits folgenden Überblick zu den Themen geben:

  • Positionierung Microsoft Cloud Plattform und neue hybride Möglichkeiten
  • Productivity Mehrwert von SharePoint 2016 und Office 365 SharePoint Online
  • Überblick Neuerungen in SharePoint Server 2016 Technologie
  • Hybride Szenarien von SharePoint Server 2016 mit Office 365 SharePoint Online
  • Microsoft Azure in Zusammenspiel mit SharePoint Server 2016 Infrastruktur
  • Entwicklung von SharePoint Add-Ins für On-Premises, Office 365 und Azure
  • Migration nach SharePoint 2016

>> weitere Details und Informationen

>> hier gleich anmelden


Jän
12
Installation einer SharePoint Server 2016 Beta 2 Testumgebung mit Microsoft Azure (Single Server Farm)

Einleitung

Wir haben ja bereits über die Schaffung einer Basis Infrastruktur für eine SharePoint Server 2016 Umgebung mit Microsoft Azure berichtet und wollten dann noch auf die Installation der eigentlichen SharePoint Umgebung eingehen. Damals war die SharePoint 2016 IT Preview aktuell, nun ist es die SharePoint Beta 2 da. Somit ist dies der Teil 2 zum Blogeintrag Erstellen einer SharePoint 2016 Server IT Preview Testumgebung mit Microsoft Azure, Teil 1 - Die Basis.

Allgemeines zur Ausgangslage

In Microsoft Azure (mit der neuen "Azure Portal Oberfläche" geht das unheimlich schöne und schnell) wurden die folgenden u.a. Server implementiert. Dabei wurde eben wie im Blogeintrag Erstellen einer SharePoint 2016 Server IT Preview Testumgebung mit Microsoft Azure, Teil 1 - Die Basis beschrieben die Infrastruktur auf Basis von Microsoft Azure erstellt und das ISO-Image zu SharePoint Server 2016 Beta 2 herunter geladen und am Desktop des Servers srv-spf01-sp bereitgestellt.

Server Funktion Status
srv-spf01-dc Domain Controller, DNS Fertig installiert und konfiguriert (Domain: spf01.internal, NetBIOS: SPF01)
srv-spf01-sql SQL Datenbank für SharePoint Farm Fertig installiert und konfigurierter SQL Server
srv-spf01-sp SharePoint Server 2016 Single Server MinRole

SharePoint Server 2016 Beta 2 ISO-Image wurde auf Desktop geladen

Es ist so weit, die SharePoint Server 2016 Installation kann beginnen.

HINWEIS: Die genauen Voraussetzungen für die Server und Softwarekomponenten können Sie im TechNet Artikel Hardware and software requirements for SharePoint Server 2016 Beta 2 nachlesen.

SCHRITT 1 | Installation der SharePoint Server 2016 Beta 2 Software Prerequisites

Einfach das SharePoint Server 2016 Beta 2 ISO-Image am Desktop des Servers srv-spf01-sp mounten (rechte Maustaste) und splash starten und die Option "Install software prerequisites" auswählen…

Screeny002

… und dem Setup Wizard einfach folgen…

Screeny003-prerequisite01Screeny003-prerequisite02Screeny003-prerequisite03Screeny003-prerequisite04

… und fertig, ist ganz einfach Smiley

HINWEIS: Der Server wird mehrmals gestartet und der ganze Spaß kann schon ein wenig Zeit beanspruchen und natürlich kann man auch alles mit PowerShell & Co automatisieren.

SCHRITT 2 | SharePoint Server 2016 Beta 2 Setup ausführen

Nach der Installation der Software Prerequisites kann nun das SharePoint Server 2016 Setup ausgeführt werden, dazu im Splash (siehe Screenshot mit blauem Hintergrund oben) die Option “Install SharePoint Server” auswählen. Und schon startet der Setup Wizard und fragt wohin er den ganzen Spaß installieren soll…

Screeny004-install-setup02

…und dann wird auch schon installiert…

Screeny004-install-setup03Screeny004-install-setup04

…und am Ende der Setup Routine wird gefragt, ob man gleich mit dem “SharePoint Configuration Wizard” weiter machen will, und ja, wir wollen Smiley

HINWEIS: Und wer eine Pause machen will kann hier Schluss machen und den “SharePoint Configuration Wizard” auch gerne zu einem späteren Zeitpunkt aus dem Windows Start Menü wieder ausführen und genau hier weiter machen.

SCHRITT 3 | SharePoint Server 2016 Beta 2 Configuration Wizard ausführen

Und schon betritt der “SharePoint Products Configuration Wizard” die Bühne und wird uns bei der Konfiguration und Erstellung einer SharePoint 2016 Farm behilflich sein…

Screeny005-configurationwizard01

… es folgt eine Warnung dass ein paar Services bei der Konfiguration neu gestartet werden, also das ist in Ordnung, es besteht ja ohnehin keine andere Möglichkeit…

Screeny005-configurationwizard02

… folgende Bereiche werden dann abgefragt (siehe auch einzelne Screenshots unten für Details)…

  • Einer Farm beitreten oder neue Farm erstellen
  • Datenbank Server
  • Datenbank Name für SharePoint Konfigurationsdatenbank
  • Dienstkonto mit dem auf die Datenbank zugegriffen werden soll (=Database Access Account)*
  • Passphrase (für Farm Server “joins” benötigt)
  • SharePoint 2016 Server Rolle (MinRole, in unserem Bsp. Single Server Farm)
  • Zentraladministration Portnummer
  • Security Settings (NTLM/Kerberos)

*HINWEIS: In unserem Szenario ist das SPF01\svcspf01 und diese User hat alle Rechte (ist also Domain Admin) und wurde auch auf den SQL Server voll berechtigt (sysadmin). Wir implementieren hier eine Testumgebung und verzichten auf Security Details um “agiler” zu sein. Wer mehr über SharePoint 2016 Accounts für diesen Step wissen will, kann hier im TechNet konkret nachlesen.

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… und wenn alles geklappt hat, die Erfolgsmeldung, das sollte dann so aussehen…

Screeny005-configurationwizard10

… und mit dem Click auf “Finish” geht es auch schon weiter.

HINWEIS: Und wer will, kann wieder Pause machen, den folgenden Farm Configuration Wizard kann man jederzeit aus der Zentraladministration im Menü “Configuration Wizard” aufrufen, und die Zentraladministration ist ja nun bereits am Server lauffähig *hurra*

SCHRITT 4 | SharePoint Server 2016 Beta 2 Farm Configuration Wizard ausführen

Weiter geht es im “Deployment” Programm Smiley ja, wir wollen helfen SharePoint besser zu machen…Screeny006-initialfarmconfig01

… und nun die Frage, ob man eben den Farm Configuration Wizard starten will, und ja wir wollen, also Click auf “Start the Wizard”…

Screeny006-initialfarmconfig02

…und nun erhält man einen Konfigurationsvorschlag für die SharePoint 2016 Service Applications und Services, den man auch entsprechend adaptieren kann, bevor installiert/konfiguriert wird…

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HINWEIS: Als “Managed Account” haben wir bei uns wieder den bereits oben verwendeten Benutzer SPF01\svcspf01 verwendet, der eben Domain Admin ist und alle Rechte hat. Für eine echte Implementierung sollte das natürlich auf keinen Fall so sein. Wer mehr dazu wissen will kann dies in diesem Artikel nachlesen, so sollte man eben dann vorgehen.

Wir belassen für dieses Test-Szenario den Vorschlag des “Farm Configuration Wizard” und bestätigen dies durch einen Click auf “Next” und jetzt heißt es warten und warten…

Screeny007-initialfarmconfig05

HINWEIS: Was man sich immer dabei gedacht hat, this shouldn’t take long. *zwinker*

… und schließlich kann man eine SharePoint 2016 Site Collection erstellen, Eckdaten angeben und Vorlage auswählen (wir nehmen hier die Collaboration/Team Site Vorlage)…

Screeny007-initialfarmconfig06

… und dann *zwinker*…

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…und schließlich haben wir es geschafft, für alle diejenigen die natürlich nicht eingeschlafen sind oder gar verzweifelt sind, es dauert halt ein bissl, aber nun…

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… Hurra! Die SharePoint 2016 Beta 2 Farm “Spielwiese” ist mal fertig implementiert, hier der Beweis…

SharePoint Server 2016 Beta 2 Zentraladministration:

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SharePoint Server 2016 Beta 2 Team Site (Site Collection):

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…und wer meint, das dies wie SharePoint 2013 aussieht, ja und wer in die neueren Seiten von SharePoint “schnuppern” will, kann ja gleich mit einer hybriden Testumgebung beginnen.

Optionale Schritte | SharePoint Hybrid Features konfigurieren

Der nächste (optionale) Schritt wäre die Konfiguration der hybriden Features, sofern man seine SharePoint Server 2016 On Premise Umgebung mit Office 365 SharePoint Online verbinden will (Zentraladministration, Bereich Office 365)…

Screeny007-initialfarmconfig09

… doch das ist eine andere Geschichte für eigene weitere Blog-Artikeln.

Das wars mal, hope it helps a little bit Smiley

Also viel Spaß noch beim Arbeiten mit SharePoint Server 2016 Beta 2, Office 365 SharePoint Online und Microsoft Azure, letzteres macht besonders viel Spaß, wie ich empfinde.

GLG

Nahed Hatahet | nahed@hatahet.eu | powered by www.sharepoint-must-haves.eu


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