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Aug
14
Pfadeinschränkung bei Result Sources funktioniert nicht

Folgendes Problem kommt bei unseren Kunden mit SharePoint 2013 des Öfteren vor: Es wird eine Result Source erstellt die nur Suchergebnisse eines bestimmten Pfades zurückliefern soll. Wenn also eine Einschränkung auf z.B. eine Einschränkung auf http://intranet/departments/ erfolgen soll um Ergebnisse aus den Abteilungen IT (http://intranet/departments/it/) und HR (http://intranet/departments/hr/) zu erhalten dann sieht das Search Query folgendermaßen aus.

image

Prinzipiell wäre das ja OK, aber es funktioniert leider nicht und man bekommt keine Suchergebnisse zurück. Zumindest nicht die die man erwartet hätte. Grund dafür ist dass das Managed Property “Path” Out of the Box so eingestellt ist dass der Pfad exakt übereinstimmen muss. Eine Einschränkung auf “Contains” die hier durch den Doppelpunkt gekennzeichnet wird ist somit nicht möglich.

Somit muss man das Managed Property anpassen. Da ich aber kein Freund davon bin die Standard Properties zu verändern ist es sauberer ein neues eigenes Property anzulegen. Dazu einfach in der Seach Administration unter Queries and Results auf den Link “Search Schema” klicken.

Dann auf “New Managed Property” klicken und in diesem neuen Property die gleichen Einstellungen treffen wie beim Property “Path” mit der Ausnahme dass “complete matching” nicht gesetzt wird.

Also folgende Properties einstellen:

  • Property Name: myPath
  • Description: Für URL Einschränkungen mit Contains
  • Type: Text
  • Searchable: false
  • Queryable: true
  • Allow multiple values: false
  • Refinable: No
  • Sortable: No
  • Safe: true
  • Alias: keiner
  • Token normalization: true
  • Crawled Properties:
    image
  • Company name extraction: false

Danach Speichern und einen Full Crawl ausführen. Im Anschluss noch die Search Query anpassen, die dann so aussieht:

image

Wenn alles geklappt hat werden nun sowohl die IT als auch die HR Ergebnisse in der Suche ausgegeben sobald man auf “Test Query” klickt.

Würde mich freuen wenn ich jemanden mit dem kleinen Tipp hier weiterhelfen konnte wlEmoticon .

LG
Markus

Markus Reisinger | markus@hatahet.eu 
powered by www.sharepoint-must-haves.eu
Kategorien:  SharePoint 2013Suche

Aug
03
Synchronisation von Benutzern aus verschiedenen Domains eines Forrests

Problem:

Wir hatten neulich bei einem Kunden dass Problem, dass sich, beim Erstellen einer Synchronisation Connection im User Profile Service, bestimmte Organisational Units (OUs) aus einem Active Directory Forrest nicht aufklappen ließen. Die Sub-Domains des Forrests konnten ohne Probleme aufgelöst werden, aber leider keine OUs aus der Root Domain.

Zunächst große Verwirrung… Erstauntes Smiley  warum funktioniert das bei einigen OUs aber nicht bei allen ? Der einzige Hinweis auf einen Fehler im ULS Log war ein Session Timeout von SharePoint. Also zunächst einmal die Session Timeouts für die Synchronisation verändert (siehe Spencer Harbar)

Doch auch das hatte nicht den gewünschten Effekt. Trauriges Smiley

Nach längerer Analyse des Netzwerk Traffics konnten wir feststellen, dass bei der Anfrage an den Domain Controller der Root Domain keine Antwort zurück kam. Standardmäßig werden LDAP Anfragen über den Port 389 gestellt. Das funktioniert aber nur innerhalb der Domain, NICHT ABER Domänenübergreifend.

Nun habe ich mich auf die Suche gemacht, über welchen Port man nun alle Domain Controller innerhalb eines Forrests erreichen kann.

 

LÖSUNG:

Port 636 (ldaps, LDAP over TLS/SSL) Also habe ich bei der Synchronisation Connection den Port von 389 auf 636 geändert und siehe da !!! Alle OUs konnten nun ohne Timeout aufgelöst und die gewünschten User synchronisiert werden.

 

Ich hoffe einigen unserer Leser mit diesem Artikel einiges an Zeit zu sparen Smiley

 

so long

Ernst


Mai
26
Eventnachlese: HATAHET Kundenevent zum Arbeitsplatz der Zukunft, SharePoint 2016, Office 365 und Azure │ Collaboration à la Carte

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Am 07. Mai war es soweit - wir haben unsere Kochtöpfe für unsere Kunden geöffnet und gezeigt, wie sich eine erfolgreiche Collaboration Lösung nahtlos in die bewährte Arbeitsweise von Mitarbeitern integrieren kann.

Die Welt ist und bleibt hybrid - und wir unterstützen unsere Kunden, das Beste aus allen Welten gezielt zu nutzen. SharePoint 2016 wird in Zukunft SharePoint On-Premises Technologie ideal mit der Microsoft Cloud Welt verbinden.

Das Schloss Wilhelminenberg bot dabei für unsere Veranstaltung den passenden Rahmen, und Moderator Eberhard Forcher führte wie erwartet witzig und pointiert durch den Vormittag mit seinen abwechslungsreichen Vorträgen und der abschließenden Fragerunde, bei der unsere Spitzenköche Nahed Hatahet, Ernst Hanke, Hans Berndl (Microsoft Western Europe) und Rene Niederhuber (SoftwareOne) Rede und Antwort standen.

Unser Motto "Collaboration à la Carte" und die Parallelen zwischen gelungener Collaboration und einem perfekten Gericht waren wirklich allgegenwärtig!

In dieser Nachlese finden Sie nicht nur Fotos von unserem Event sondern auch weiterführende Informationen zu den gezeigten Technologien und Lösungen wie SharePoint 2016, Office 365, Azure und Delve.

>> weitere Details und Informationen


Mai
08
Yammer: Interessante Gruppen im Office 365 Network

o365_headerWie im meinem letzten Beitrag erwähnt, ist das Meta-Forum zu Yammer auf Yammer in ein anderes Netzwerk übersiedelt. Das Office 365 Network beinhaltet viele verschiedene Gruppen zu ebendiesen Angeboten von Microsoft. Durch den Merge von Yammer mit Microsoft ist nur logisch, dass das Yammer Customer Network dort aufgeht. Nebenbei: Mitte Mai, also nächste Woche, übersiedeln auch die Daten von Yammer in die Datacenter von Microsoft.

Gruppe: Yammer Bugs

yammergroup_bugsGanz wichtig: Diese Gruppe ist (so wie eigentlich alle Gruppen) kein Ort für offiziellen Tech-Support. Die Info-Box gibt auch einen anderen, guten Hinweis: Durch Konversationen in dieser Gruppe wird oft ersichtlich, ob andere Benutzer_innen den Fehler auch sehen und ob es sich auszahlt, ein offizielles Ticket (Link ebenfalls in der Info-Box) zu eröffnen.
In der Gruppe wird auch sehr schnell auf Änderungen hingewiesen, die jemand evtl. versäumt hat. Wie zum Beispiel der am 30. April ausgelaufene Support für Internet Explorer 9.
Alles in allem eine gute erste Anlaufstelle um seltsames Verhalten entweder mit anderen zu teilen oder zu prüfen, ob es dazu schon Beobachtungen gibt.

Gruppe: Yammer & Enterprise Social

yammergroup_enterprisesocialBest Practice Gruppen gibt es im Office 365 Network einige. Diese Gruppe ist die mit Abstand am besten besuchte und aktivste - noch dazu mit einem sehr Yammer-relevanten Thema, nämlich der Integration von Social Networking/Collaboration/etc. im Enterprise Kontext. Dazu gibt es sehr viele versierte und erfahrene Stimmen aus der Praxis: Viele Benutzer haben auf ihrer Profil-Seite angeführt für welches Unternehmen sie arbeiten, oft auch was für ein Projekt aktuell relevant ist. Diese geballte Ladung an Praxis wird auch oft und gern geteilt - machen Sie mit und überzeugen Sie sich!
Geheimtipp: Die Dokumente und Foliensätze aus der Info-Box!

Gruppe: Yammer Admin Best Practices

yammergroup_adminNicht ganz so gut besucht wie die oben erwähnte Gruppe ist es trotzdem eine relevante Gruppe um Best Practices auf einer Ebene darunter auszutauschen, nämlich der Yammer Administration. Hier sind viele Yammer Administratoren Mitglieder, die Tag für Tag mit kleinen, mittelgroßen oder sehr großen Communities zu tun haben und die damit verbundenen Probleme lösen müssen - z.B. Import oder Export im großen Stil.
Diese Gruppe hat, so wie die zuvor erwähnten Gruppen, den Vorteil, dass mindestens ein aktives Mitglied aus dem Umfeld von Yammer/Microsoft dabei ist. Diese Mitglieder sind Teil (fast) jeder Konversation und immer sehr hilfsbereit wenn es darum geht entweder etwas zur Lösung eines Problems beizutragen oder zumindest die Recherche in die richtige Richtung zu lenken.

Schlussbemerkung: Angenehme UI Anpassung

yammer_ui_posts_aus_gruppenIn unserem hatahet.eu-Netzwerk ist unlängst eine interessante Änderung online gegangen: Im Header jeder Konversation wird jetzt rechtsbündig und farblich markiert angezeigt, in welcher Gruppe die Konversation verfasst worden ist (im Screenshot farblich hervorgehoben). Ist hilfreich und sieht gut aus!


Apr
27
Medienecho Computerwelt: "Unsere Kunden wollen rasch produktiver arbeiten"

Nahed Hatahet, Geschäftsführer der HATAHET productivity solutions, im Kurzinterview über Cloud-Modelle, Datenschutz und den Bedarf an Cloud-Lösungen.

BildNahed Hatahet ist Gründer und Geschäftsführer der HATAHET productivity solutions GmbH und als Productivity Consultant tätig. Er bringt mehr als 19 Jahre Berufserfahrung in der strategischen Beratung und Realisierung von IT-Produktivitätslösungen ein und betreut zahlreiche Groß- und Mittelstandskundenprojekte in Österreich und der Schweiz.


Für welches Cloud-Modell (Private, Public, Hybrid) erwarten Sie in nächster Zeit die größte Nachfrage und warum?
Nahed Hatahet:
Das ist nicht schwer zu beantworten: Hybride Modelle werden Unternehmen helfen ein "Gefühl" für die Cloud zu entwickeln, ohne sofort alles Bewährte aufgeben zu müssen. Die Verlagerung von bestehenden Lösungen in die Cloud hat nun mal sehr viel mit Vertrauen zu tun. Dabei helfen hybride Modelle, die das Beste aus beiden Welten gleichzeitig nutzbar machen. Mit der Zeit werden etablierte Unternehmen vermehrt auf moderne Cloud-Technologien setzen. Im Gegensatz dazu profitieren neugegründete Unternehmen sofort von Public-Cloud Lösungen da sie sich nicht mit IT-Altlasten auseinandersetzen müssen.


Wie gewährleisten Sie Datenschutz und Sicherheit bei Ihren Cloud-Angeboten?
Unser Unternehmen fokussiert die Beratung zur Produktivitätssteigerung, dabei adressieren wir vor allem Themen wie "Collaboration" und "Enterprise Social Networking". Wir beraten ganzheitlich mit einem starken strategischen Fokus, dabei spielt heute schon Cloud eine entscheidende Rolle. In der Cloud bieten wir unsere Lösungen auf Basis Microsoft Cloud Technologien (Office 365 und Azure) an. Datenschutz und Sicherheit in Unternehmen sind vor allem in der Zusammenarbeit und dem Datenaustausch mit deren Kunden und Partnern ein großes Thema. Microsoft Rechenzentren haben den höchsten Sicherheitsstandard und sind gerade im Bereich Datenschutz und Sicherheit immer ganz vorne dabei. Im Endeffekt muss der Kunde entscheiden – mit Unterstützung von Rechtsexperten für die jeweilige Branche – ob Daten in der Cloud gehalten werden können oder nicht. Welche Sicherheitsanforderungen ein Unternehmen für seine speziellen Daten hat muss auch heute bereits klar definiert und verankert sein. Es muss geprüft werden, ob der Rechenzentrumsbetreiber diese Anforderung erfüllen kann.


In welchen Fachbereichen gibt es den größten Bedarf an Cloud-Lösungen?
Unsere Kunden wollen rasch produktiver arbeiten und deren Partner und Kunden so schnell wie möglich in die digitale Arbeitswelt integrieren, am besten gleich morgen. Dies geht natürlich am effektivsten in der Cloud. Unsere Produktivitäts-Lösungen mit integriertem "Self-Service" für Benutzer vereinfachen die Arbeit mit Projektportal-, Datenaustausch- und anderen produktivitätssteigernden Anforderungen wesentlich. Die Cloud hilft uns den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Fachabteilungen entsprechende Lösungen schneller zur Verfügung zu stellen. Zur Freude der gesamten Vertriebs-, Marketing- und/oder Personal-Abteilung, die das historisch vielleicht nicht so gewohnt sind.
HATAHET productivity solutions veranstaltet am 7. Mai die Halbtages-Veranstaltung "Collaboration à la Carte", wo es auch um Collaboration aus der Cloud gehen wird.

>> link zum Computerwelt Beitrag
Kategorien:  Cloud

Apr
23
AKtiv – das neue Intranet der AK OÖ als Drehscheibe der Kooperation

AK_Front_Seite

Die AK OÖ ist für viele der rund 630.000 Mitglieder die erste Anlaufstelle bei Fragen unterschiedlichster Art, etwa in arbeits- und sozialrechtlichen Belangen. Um die Mitglieder bei ihren oftmals dringenden Problemen kompetent zu unterstützen, ist eine effiziente Organisation notwendig. Das bisherige Intranet der AK OÖ war das Ergebnis eines sehr statischen CMS, Adaptierungen waren schwierig, eine Plattform für die allgemeine Organisationskommunikation fehlte. Gemeinsam mit dem Partner HATAHET productivity solutions GmbH wurde auf Basis Microsoft SharePoint 2013 und unter Einsatz der passenden HATAHET Must-Haves eine optimale Lösung gefunden, um die interne Kommunikation einheitlich, zeitnah und effizient abzuwickeln.

profilbild_Resch

„Neue Inhalte entstehen nur dann, wenn der Nutzen klar ist.
Das spiegelt auch der Name unseres Intranets sehr gut wider: AKtiv“

Mag. Dr. Harald Resch, AK OÖ





Lesen Sie die ganze Story >> PDF-Download


Hier noch die Key-Facts…

Herausforderung
• Zusammenarbeit passierte über Fileshares
• Mails, Dokumente waren mehrfach abgelegt
• Plattform für allgemeine Organisationskommunikation an die MitarbeiterInnen fehlte
• Bestehendes Intranet nur sehr schwierig zu adaptieren

Lösung

• Integration von News, Wikis, Team-und Abteilungsbereichen u.v.m.
• Kollaboration in Gruppen-Sites
• Ansprechendes Design auf allen Seiten
• Anwendungsportal sichert den berechtigten Zugriff
• Individuell eingerichtete Arbeitsbereiche und -gruppen

Vorteile
• Unterschiedliche Aufgaben sind in einem System abbildbar
• Interne Unternehmenskommunikation hat einen eigenen Platz und den richtigen
Stellenwert bekommen
• Redundanzen werden verringert
• Aktive Beteiligung vieler MitarbeiterInnen führt zu einer großen Akzeptanz des neuen
Intranets
• Kostengünstig durch Automatisierung


Apr
13
Collaboration a la carte – Episode 1 The productivity effect

What is different about the usual way using Collaboration or Collaboration a la carte? Hear Hans and Nahed talking about the real collaboration experience and visit them on 7th may at Schloß Wilhelminenberg in beautiful vienna.

>> Just click on the image to start the video…

HATAHET Event, Collaboration a la carte, the prodictivity effect

For more Details look at http://www.hatahet.eu/events

bye
nahed@hatahet.eu & hans.berndl@microsoft.com Smiley


Apr
13
Interview zum Global Azure Bootcamp 2015 mit Rainer Stropek

Rainer Stropek (rechts) im Interview mit Nahed Hatahet (links) zum Global Azure Bootcamp 2015…

Foto - Das Interview zum Azure Bootcamp 2015 mit Rainer Stropek und Nahed Hatahet

Nahed Hatahet: Hallo Rainer, am 25.04.2015 veranstaltest Du über die Global Azure Bootcamp Plattform auch 2015 das Community Event in Österreich zu Microsoft Azure in Leonding. Du selbst bist ja der Experte für Microsoft Azure und fest in der Community unterwegs und bist quasi die Stimme in Österreich für Azure und ich stelle fest, dass Du dies sehr erfolgreich praktizierst. Was ist der Reiz für Dich an diesen neuen Technologien mitzuwirken und warum bist Du so stark in der Community aktiv, ohne wirkliche Leidenschaft geht das nicht, oder? Hat man da noch Zeit für was anderes?

Rainer Stropek: Software ist bei uns nicht nur der Job, wir sind durch und durch begeisterte Entwickler. Insofern treffen wir uns gerne mit Gleichgesinnten, um Erfahrungen zu teilen. Cloud Computing ist eine Technologie und ein Geschäftsmodell, das uns seit langem fasziniert. Unsere eigene Firma könnte ohne die Cloud nicht funktionieren. Insofern ist es uns auch ein Anliegen, andere mit der Begeisterung dafür anzustecken.

Natürlich ist auch ein wenig Eigennutz dabei. Mehr Wissen in Sachen Cloud in Österreich bedeutet mehr Nachfrage, Geschäftspotential, erfahrene Entwickler, etc. Alles Dinge, die wir für positive Zukunftsentwicklung in unserer Branche brauchen. Nur über mangelnde Innovationsfreude oder Fachkräftemangel zu jammern, bringt nichts. Als IT-Unternehmen müssen wir die Zügel in die Hand nehmen und das Umfeld aktiv und positiv beeinflussen.

Nahed Hatahet: Was sind Deine Ziele mit dem Global Azure Bootcamp 2015? Warum soll man da hinkommen und welchen Mehrwert werden Besucher haben? Kannst du uns da Deinen Einblick dazu geben?

Rainer Stropek: Beim Global Azure Bootcamp haben wir darauf geachtet, einen guten Mix aus Themen für Anfänger und Fortgeschrittene zusammenzustellen. Außerdem war es uns wichtig, dass wir nicht nur das Thema Azure Cloud auf die Agenda setzen sondern auch das Zusammenspiel mit wichtigen, verbundenen Technologien wie .NET, AngularJS, Office365 oder Machine Learning zeigen. Wir hoffen, dass das Event dadurch für jeden etwas bietet, der heute oder in absehbarer Zukunft mit der Microsoft Cloud arbeitet.

Natürlich müssen aber auch die Rahmenbedingungen stimmen. Es gibt gutes Essen, ein T-Shirt als Erinnerung für alle Teilnehmer und vieles mehr. Wenn man schon einen Samstag investiert, müssen solche Dinge auch passen.

Nahed Hatahet: Viele Kunden aber auch Partner beschäftigen sich immer intensiver mit den Microsoft Cloud Themen und vor allem Microsoft Office 365 und Microsoft Azure. Dennoch meine ich, dass viele einfach überfordert sind. Eine neue Denkweise kommt auf alle zu, das Thema Sicherheit und Vertrauen kommt immer wieder auf und irgendwie scheint Microsoft Azure wirklich alles abzudecken. Genau diese Vielfältigkeit überfordert so manchen Kunden und Partner, vor allem scheint es, dass auch neue Business Modelle „her müssen“ um in Zukunft erfolgreich IT-Business anbieten zu können. Ich selbst freue mich sehr auf diese „Transformation“, aber ich glaube, dass wir in einer Aufklärungsphase sind und neue Dinge benötigen gerade in Österreich Zeit. Wie siehst Du das selbst und was tust Du, damit Kunden und Partner diese vielen neuen Technologien (wo sich auch „fast“ täglich etwas verändert) besser verstehen und damit „Business“ zu machen. Wie gehst Du mit den Ängsten der Menschen und dem Thema Sicherheit und Vertrauen um?

Rainer Stropek: Als ich vor über 20 Jahren aus der Schule kam, hat man mich schon gewarnt, dass die IT keine Branche zum Ausruhen ist. Heute finde ich, dass das Tempo im Lauf der Zeit nicht ab- sondern sogar noch zugenommen hat. Die Geschwindigkeit, mit der speziell in der Cloud neue Produkte und Dienste entstehen, ist beeindruckend und manchmal auch beängstigend. Umso wichtiger ist es, das man regelmäßig Zeit investiert, um auf dem Laufenden zu bleiben. Meiner Ansicht nach muss man sich auch manchmal auf den ersten Blick nicht so relevante Dinge ansehen, um auf neue Ideen oder Geschäftsmodelle zu kommen. Genau deshalb engagieren wir uns bei Events wie dem Global Azure Bootcamp.

In Österreich haben wir für IT grundsätzlich gute Rahmenbedingungen. Durch meine Community-Arbeit habe ich auch mit jungen Gründern in anderen Teilen der Welt zu tun. Dabei nehme ich wahr, dass die Bereitschaft für Neues und der unbedingte Wille zum großen Erfolg im Schnitt höher ist als bei uns. Zusätzlich gibt es in anderen Teilen der Welt speziell was Arbeitskosten betrifft vollkommen andere Rahmenbedingungen als bei uns. Umso wichtiger ist es meiner Ansicht nach, dass wir uns nicht auf dem Erreichten ausruhen sondern dafür sorgen, dass wir durch Produktivität und Kreativität die höheren Kosten ausgleichen. Wir müssen uns immer daran erinnern, dass gutes Leben und Sicherheit auch rasch in Bequemlichkeit umschlagen kann. Stattdessen heißt es den hohen, erreichten Standard nutzen, um auch hin und wieder neue Wege einzuschlagen und neugierig zu sein.

Nahed Hatahet: Meiner Meinung nach ist und bleibt diese Welt hybrid, so wie bei vielen anderen Dingen im Leben nun mal auch, also nicht nur in der Cloud und das ist gut so. Des Weiteren empfinde ich persönlich die neue Microsoft Openness als einen wesentlichen Erfolgsfaktor für Microsoft im Allgemeinen. Ich selbst arbeite z.B. auf Apple Devices (Mac Book Pro, iPad, iPhone) und es funktioniert auch alles sehr sauber und ich bin auch von z.B. Office 2016 für Mac (aktuell in der Preview verfügbar) überzeugt und arbeite auch gerne mit DropBox Technologie z.B. im privaten Umfeld und es ist schön, dass ich diese Technologie ebenfalls auch mit Office 365 nutzen kann. Auch die Bestreben in Richtung Open Source finde ich ebenfalls sehr positiv, schließlich kann man ja in Azure auch „fast“ jegliche Workload betreiben, also eben nicht nur Microsoft Software. Du hast da sicherlich als Microsoft Community Director für Azure in Österreich einen wesentlich besseren Einblick in das Unternehmen Microsoft. Ist die Zukunft von Cloud wirklich hybrid und wie siehst Du die neue Microsoft Openness? Ich denke es ist schwierig einen solchen großen Change in den Köpfen von allen Microsoft Mitarbeitern zu bekommen, schließlich ist das etwas komplett „anderes“ als in der Vergangenheit.

Rainer Stropek: Der Weg hin zu Open Source und Plattformunabhängigkeit ist meiner Ansicht nach genau der richtige für Microsoft. Microsoft wird wieder als cool und innovativ wahrgenommen. Scheuklappen wurden abgelegt. Während ich vor einigen Jahren zu zweifeln begonnen habe, bin ich heute wieder stolz, mich auf Microsoft-Technologie zu fokussieren. Natürlich bedeutet dieser Paradigmenwechsel eine Änderung. Die gewohnte, jährliche .NET Version gibt es nicht mehr. Man muss sich laufend mit kleinen Änderungen auseinandersetzen und Abhängigkeiten ganz bewusst managen. Außerhalb der Microsoft-Welt ist das seit Jahren normal. Diese Art des Arbeitens kommt jetzt auch im Microsoft-Universum an. Hier sind Beratungsunternehmen gefordert, Kunden, die nicht primär IT als Geschäftszweig haben, beim Bewältigen dieser neuen Herausforderung zu helfen.

Was deine Frage nach hybriden Lösungen betrifft, denke ich, dass es diese speziell bei größeren Unternehmen immer geben wird. Es gilt, bestehende Investitionen zu nutzen oder besonders heikle Systeme auch physisch Vorort zu halten. Für kleine und mittelständische Unternehmen glaube ich, dass mittel- bis langfristig reine Cloudumgebungen die Regel, nicht die Ausnahme sein werden. Raphael Schwarz wird am Global Azure Bootcamp einen Vortrag zum Thema „Das serverlose Unternehmen“ halten. Das geht genau in diese Richtung.

Nahed Hatahet: Rainer, Du hast ja selbst auch ein Unternehmen und betreibst eine in Azure betriebene Zeiterfassungs-Lösung (http://www.timecockpit.com) für Kunden und dies sehr erfolgreich. Das ist Pionierarbeit, vor der ich auf jeden Fall meinen Hut ziehen möchte, Du machst auch das ja schon einige Zeit. Was hat Dich bewegt mit Deiner Firma ein „Frontliner“ zu sein und was bietest Du Deinen Kunden hier an? Wie gehst Du mit dem Thema Datensicherheit und Vertrauen eigentlich um? Welchen Vorteil haben Kunden gegenüber ähnlichen Lösungen die nicht in der Cloud betrieben werden?

Rainer Stropek: Software als Service anzubieten, war für uns vom ersten Tag an klar. IT Infrastruktur und Betrieb ist aber nicht unsere Kernkompetenz. Wir möchten uns auf die Softwareentwicklung konzentrieren. Die Cloud, und da speziell Platform-as-a-Service, ermöglicht uns das. Wir betreiben an die 150 Datenbankcluster, zig Webfarmen, u.v.m. Dafür haben wir keinen einzigen, dedizierten Administrator. Cloud ist für uns daher nicht nur ein nice-to-have, sie hat unser Geschäftsmodell überhaupt erst ermöglicht.

Das Thema Vertrauen darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Gerade die Microsoft-Cloud erfüllt sehr hohe Datensicherheitsstandards und unterwirft sich auch dem Europäischen Datenschutzrecht. Kunden entscheiden aber nicht nur auf Basis von Normen und Standards, das individuelle Vertrauen und Gefühl spielt eine große Rolle. Die Spionageskandale der letzten Jahre haben Missverständnisse und Vorurteile entstehen lassen. Meiner Meinung nach sind wir als SaaS-Anbieter gefordert, Aufklärungsarbeit zu leisten. Business-Angebote wie Microsoft Azure kann man nicht mit Consumer-Cloudprodukten vergleichen. Hier gelten andere Spielregeln. Wir müssen mit Kunden offen über Vorteile, Nachteile und Risiken diskutieren.

Nahed Hatahet: Meine letzte Frage, weil ich viele darüber von Dir lesen kann. Was hat Microsoft Azure mit Bienen und Bienenzucht gemeinsam und wieso interessierst Du Dich so sehr für Bienen?

Rainer Stropek: Stimmt, das Halten von Bienen ist seit einigen Jahren mein Hobby geworden. Mir hat es wieder mehr Bezug zur Natur zurückgegeben. Früher hatte ich keine Ahnung, ob Hasel oder Kirsche früher blühen. Heute weiß ich das genau. Außerdem ist es spannend zu sehen, wie die Natur Schwarmintelligenz über Millionen von Jahren entwickelt hat. Von Bienenvölkern kann man in dieser Hinsicht noch sehr viel lernen. Wer es genau wissen möchte, was man als Softwareentwickler von Bienen lernen kann, kann einen Blick auf meinen diesbezüglichen Vortrag auf der BASTA letztes Jahr werfen (https://bienenimgarten.wordpress.com/2014/11/28/video-softwareentwicklung-und-honigbienen).

Nahed Hatahet: Rainer vielen Dank für Deine Zeit und das wertvolle Gespräch für mich und ich will mich auch bei Dir persönlich für Dein Community Engagement bedanken, vor allem, weil man bei Dir die Passion spürt. In der heutigen Zeit ist das sehr wichtig.

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Apr
10
SharePoint 2013 Social Tag Manager

In SharePoint 2013 gibt es die Möglichkeit, echte Hashtags zu nutzen, in der Form #tag. Als SharePoint Entwickler ist man natürlich daran interessiert, Hashtags programmatisch zu nutzen. Dafür gibt es natürlich auch eine API. Eine umfassende Dokumentation dazu gibt es in der MSDN (https://msdn.microsoft.com/EN-US/library/office/jj163864.aspx). Es werden selbstverständlich sämtliche APIs vom .NET client object model, Server object model bis hin zum JavaScript object model sowie REST services unterstützt. In diesem Beitrag wird das "Server object model" als "Starting-Point" gezeigt.

Will man also ein Hashtag programmatisch hinzufügen, ist die Klasse SocialTagManager notwendig. Sie befindet sich im Assembly Microsoft.Office.Server.UserProfiles (Namespace, Microsoft.Office.Server.SocialData). Dies ist noch keine wesentliche Neuerung, da diese bereits in SharePoint 2010 zur Verfügung stand. Der Unterschied ist jedoch erkennbar, wenn man das Term Store Management Tool aufruft. Dort werden Hashtags im System-Zweig des Taxonomy Term Stores abgelegt.

Es ist somit auch klar, dass man auf Hashtags per Klasse TermSetCollection verwenden kann. Nachfolgendes Codesnippet soll dies verdeutlichen.

Nachdem man sich den SPServiceContext "geholt" hat, kann der SocialTagManager initialisiert werden. Zu beachten ist die Language (lcid = 1033, entspricht English-US), die zwingend erforderlich ist, um die Hashtags einerseits über das TermSet abrufen zu können und andererseits beim Anlegen des Hashtags mitgeben muss. Natürlich können auch noch weitere Labels und Custom Properties programmatisch bei einem Hashtag ergänzt werden.
Mit der oben gezeigter Methode kann ein Hashtag somit angelegt und im TermStore gespeichert werden. In dem hier gezeigten Fall wurden drei Hashtags (#development, #dev und #interesting) angelegt, die nun auch im TermStore der Central Administration vorhanden sind und somit auch zum Taggen zur Verfügung stehen.

Im nächsten Blogbeitrag zeige ich dann, wie man programmatisch Content mit Hashtags tagged bzw. einem Hashtag auch folgen kann, relevante Informationen künftig schneller zu erhalten.


Mär
19
Neue KUNDENREFERENZ: Vollendete Collaboration mit SharePoint 2013 und den HATAHET Must-Haves

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Das Restitutionsfluid des 1853 gegründeten Wiener Pharma- und
Chemieunternehmens Kwizda zählt zur Standardausrüstung jedes Pferdesportlers
und war der erfolgreiche Start in der mehr als 160jährigen Geschichte. Heute
wird die Sparte Pharma durch Pflanzenschutz, Dach- und Dichtungssysteme
sowie Kosmetik ergänzt. Auch in der IT bleibt Kwizda nicht stehen. Der Bereich
Collaboration wurde bis vor einigen Jahren mit Lotus Notes abgewickelt, danach
setzte Kwizda mit HATAHET auf SharePoint 2010, nun wurde auf SharePoint 2013
aufgerüstet. Mit der HATAHET Must-Haves Produktpalette speziell für SharePoint
bietet sich ein insgesamt rundes Collaboration-Profil.

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„Die HATAHET Must-Haves für SharePoint heißen zu Recht
Must-Haves. Für die Schwächen von SharePoint braucht es vernünftige Ergänzungen.“
Roland Zieger, IT-Projektmanager



Lesen Sie die ganze Story >> PDF-Download


Hier noch die Key-Facts…

Herausforderung
Kwizda wollte seine SharePoint 2010 Umgebung auf SharePoint 2013 migrieren. Außerdem sollten die Projektportale und Teamsites erweitert werden.

Lösung
Geschaffen wurde ein in der Kwizda CI gehaltenes Portal auf Basis von SharePoint 2013. Durch die HATAHET Must-Haves Produkte wurde eine vollautomatisierte Self Service Funktionalität für Benutzer implementiert, damit Benutzer selbstständig ohne Administrator arbeiten können (inkl. Berechtigungsvergabe).
 
Vorteile
• Verbesserung von Suchfunktion, Speichernutzung auf der Datenbankseite, Caching von
Daten, Unterstützung von Mobilgeräten
• Voll-Automatisierung mit Benutzer-SelfService
• Zentrale Verwaltung des Designs über ein Regelsystem
• OneDrive Implementierung
• Apps aus zentralem App-Store


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